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Burg- und Festungsruine

Hochburg

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Projekt
Wehrturm-Meierhof

Bisherige Nutzung des Wehrturmes
auf der Domäne Hochburg


In den Jahren  1 5 7 1 – 1 5 7 3  lässt Markgraf Karl II von Baden und Hachberg als Ersatz für den mittelalterlichen Viehhof , der südwestlich der Hochburg gelegen war, einen neuen Meierhof bauen, der unterhalb der Burg, an der Straße von Emmendingen in das Brettental liegt. Die wenigen Reste dieses Hofes sind in der heutigen Staatsdomäne Hochburg aufgegangen.
Der einzige, heute noch sichtbarer Rest, dieser ehemaligen ca. 90 × 90 m großen, mit vier Türmen bewehrten Anlage ist der so genannte Wehrturm, der einst die Süd - östliche Ecke des ehemaligen Meierhofes bildete.
Der Wehrturm war seit der Einrichtung einer „Schankwirtschaft“ von 1847 bis 1974 in das Gefüge der ehemaligen Gastwirtschaft „Mühlemann“ integriert. Nach dem Abriss derselben (1974) blieb der Turm mit einem Rest der ehemaligen Wehrmauer isoliert stehen und lag bis 1985 brach.

Geplante Nutzung des Wehrturmes
durch den Verein zur Erhaltung
der Ruine Hochburg e.V.


Für die Nutzung des historischen Wehrturms im Areal der Domäne Hochburg durch den Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg wurden folgende Überlegungen angestellt:

Das Untergeschoss des Wehrturmes (hier befand sich bis 1970 die Schmiede) soll als“ Fundarchiv „verwendet werden.
In über 40 Jahren Tätigkeit auf der Ruine Hochburg hat sich ein sehr großer Fundkomplex, bestehend aus verschiedensten Objekten angesammelt.
Dieser ist zurzeit auf drei Bereiche verteilt. Der größte Teil befindet sich im Werkstattkeller im Hochschloss der Hochburg, ein weiterer Teil befindet sich im so genannten Kaminsaal auf der Burg, des weiteren befindet sich eine nicht unerhebliche Menge an Funden in Bahlingen, bei Rolf Brinkmann, dem Leiter der Arbeitsgruppe des Hochburgvereines.
Die klimatischen Verhältnisse in den Räumlichkeiten der Ruine Hochburg sind für die Funde sehr ungünstig, was vor allem den metallischen und organischen Funden (Holz, Bein, Eisen) sehr zusetzt. Es muss energieaufwendig entfeuchtet werden.
Alle Funde sollen im Untergeschoss des Wehrturmes zusammengefasst werden. Durch eine übersichtliche und systematische Unterbringung kann eine zukünftige wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Komplexes vereinfacht werden.
.Das Obergeschoss des Turmes, sowie das Obergeschoss des ehemaligen Wehrganges werden als Dokumentationsraum sowie Vereinsarchiv genutzt.
In vier Jahrzehnten Vereinsarbeit, mit geschichtlicher und baugeschichtlicher Aufarbeitung der ehemaligen Festungsanlage, haben sich viele Unterlagen, in Form von Plänen, Zeichnungen, Bildern, Auszügen aus historischen Akten und vieles mehr angesammelt. Diese Unterlagen gilt es zentral aufzubewahren um den Zugriff für den Verein und andere interessierte Personenkreise besser zu ermöglichen.
.Im Untergeschoss des ehemaligen Wehrganges wird ein Informationsraum eingerichtet werden, der über Bild und Texttafel die Geschichte der Hochburg und des Meierhofes präsentiert.
Eine stets zugängliche Fensterfront erlaubt interessierten Besuchern Einblicke in die historische Entwicklung von der Rodungsburg des 11. Jh. bis zum modernen „Landwirtschaft-lichen Bildungszentrums Hochburg“ unserer Tage.


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